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RETTEN SIE IHR GELD

Arbeitsmarkt: Zahl der Hartz-IV-Empfänger gestiegen Der Deutsche Landkreistag (DLT) beklagt einen erneuten Anstieg von Hartz-IV-Empfängern. DLT-Präsident Hans Jörg Duppré sagte dazu: "Die Zahl der Menschen, die von Hartz-IV-Leistungen abhängig sind, hat einen absoluten Höchststand erreicht." Die Zahl der Empfänger von Hartz-IV-Leistungen stieg im April auf 7,4 Mio. an. Davon seien in der offiziellen Arbeitslosenstatistik aber nur 2,5 Mio. Menschen erfasst, so der DLT-Sprecher Markus Mempel. Auch kritisierte der Landtag eine stetige Begrenzung auf Langzeitarbeitslose und wies auch auf Ein-Euro-Jobber, Kranke, Ausbildungsplatzsuchende oder Erwerbstätige im Niedriglohnsektor hin. Quelle: 

Hartz IV: Anspruch & Leistung

Fakten und Legenden zur Reform

Fakten und Legenden zur Reform Kaum ein Thema bewegt die Republik derzeit so wie Hartz IV. Und wenn Emotionen mit im Spiel sind, haben es die Fakten manchmal schwer. Hier noch mal einige Details zu den anstehenden Reformen. Nicht jeder Arbeitslose bezieht gleich das neue Arbeitslosengeld (ALG II). Wer seinen Job verliert, bekommt wie bisher maximal zwölf Monate Arbeitslosengeld I in Höhe von 60 Prozent des letzten Nettogehaltes (mit Kindern 67 Prozent). Arbeitslose über 55 Jahre haben bis zu 18 Monate Anspruch auf die Leistung. Danach wird bei Bedürftigkeit ALG II in Höhe von 331 Euro (Ost) und 345 Euro (West) bezahlt. Hinzu kommen für die meisten Betroffenen auch noch Zuschläge. Erst im vierten Jahr der Arbeitslosigkeit wird nur noch ALG II gezahlt, das in etwa der heutigen Sozialhilfe entspricht. Doch es bleibt nicht allein bei den 345 Euro. Ein arbeitsloses Paar erhält zweimal 90 Prozent des Regelsatzes, das sind 311 Euro pro Person, Kinder vom 15. bis 18. Lebensjahr 80 Prozent des Satzes (276 Euro), Kinder bis 15 Jahre 60 Prozent (207 Euro). Zudem übernimmt der Staat noch Miete und Heizkosten. Ein Ehepaar mit zwei Kindern kommt bei einer Warmmiete von 523 auf eine Unterstützung von 1.559 Euro. Und: Mit den Hartz-IV-Jobs kann das ALG II weiter aufgestockt werden. Experten geben übrigens auch Entwarnung für die Sparbücher der Kinder. Zwar werden die Sparguthaben der Kleinen wirklich berücksichtig, allerdings nur oberhalb bestimmter Freigrenzen und auch nur für den eigenen Lebensunterhalt. Für die Eltern ändert sich nichts – der Regelsatz bleibt unangetastet. Unter 15 Jahren liegt die Freigrenze bei 750 Euro, darüber bei 4.850 Euro. Statistisch gesehen dürften damit die wenigsten Antragsteller Probleme haben: Im Durchschnitt haben Kinder bis zwölf Jahre 449 Euro auf dem Konto. Jugendliche zwischen 16 und 19 Jahren kommen im Durchschnitt auf 1.236 Euro.
Lebensversicherungen umstellen
 
Lebensversicherungen umstellen Im Dauerfeuer der Kritiker sind vor allem die Hartz-IV-Regelungen bezüglich bereits abgeschlossener Lebensversicherungen. Denn das Arbeitsamt rechnet die Verträge zum „verwertbaren Vermögen“. Auf gut deutsch: Bevor Sie das ALG-II-Geld bekommen, müssen Sie unter Umständen erst Ihre Lebensversicherung auflösen und die frei werdenden Mittel verbrauchen. Beispiel: Ein 53-jähriger Arbeitsloser kann für sein Erspartes einen Freibetrag von 10.600 Euro (53 Jahre x 200 Euro) geltend machen. Seine Lebensversicherung hat aber einen aktuellen Rückkaufswert von 20.000 Euro – das Arbeitsamt würde also seinen Antrag auf ALG II ablehnen, bis die Versicherung aufgelöst und der Differenzbetrag aufgebraucht ist. Um das zu vermeiden, gibt es eigentlich nur einen Ausweg: Wenn im Versicherungsvertrag ein „teilweiser Verwertungsausschluss“ auftaucht, wird die Lebensversicherung nicht mit angerechnet. Dieser Passus besagt nämlich, dass man an das Geld erst im Alter rankommt. Die Versicherung wird also nicht als „Vermögen“ angesehen, sondern als Bestandteil der Altersvorsorge. Und dafür gibt es einen besonderen Freibetrag, der ebenfalls noch einmal 200 Euro pro Lebensjahr beträgt. In unserem konkreten Fall könnte der 53-jährige Arbeitslose damit einen Freibetrag von 21.200 geltend machen (plus die Pauschale von 750 Euro). Fragen Sie also Ihre Versicherung, ob der „teilweise Verwertungsausschluss“ bereits Bestandteil des Vertrages ist oder nachträglich aufgenommen werden kann. Übrigens: Sie müssen Ihre Versicherung nicht auflösen, wenn dabei ein Verlust von mehr als zehn Prozent der eingezahlten Beiträge entstünde.

 

Notwendige Anschaffungen tätigen
Notwendige Anschaffungen tätigen Wenn Sie davon ausgehen, demnächst Arbeitslosengeld II beantragen zu müssen, sollten Sie jetzt überlegen, ob Sie nicht noch anstehende Anschaffungen vorziehen sollten. Brauchen Sie in absehbarer Zeit einen neuen Fernseher? Wann wird ein neues Auto fällig? Sollte nicht das Haus noch ausgebaut werden?Nutzen Sie Ihr Erspartes lieber für sinnvolle Anschaffungen, bevor die Behörden es verplanen. 15.000 Euro auf dem Sparbuch könnten Ihren Anspruch auf ALG-II-Unterstützung torpedieren; wenn das Geld stattdessen für das ohnehin geplante Auto oder den Haus-Ausbau aufgewendet wird, kann das Arbeitsamt keinen Einspruch erheben - das eigene Auto zählt z.B. nicht zum "verwertbaren Vermögen". Wichtig aber: Die Investition muss vor der Antragsstellung erfolgen.
Schulden tilgen
Schulden tilgen Wenn Sie Ihr Erspartes vor dem Zugriff der Behörden schützen wollen, sollten Sie noch vor dem Antrag auf Arbeitslosengeld II Ihre Schulden tilgen.Denn im Regelfall werden bei der Berechnung Ihres Vermögens die Schulden nicht berücksichtigt (Ausnahme: Hypotheken auf Immobilien). Konkret: Wenn Sie ein Barvermögen von 6.000 Euro sowie Verbindlichkeiten in Höhe von 2.000 Euro haben, gehen die Ämter trotzdem von einem tatsächlichen Vermögen von 6.000 Euro aus. Nur wenn vor Antragsstellung die Schulden abgezahlt werden, gehen nur 4.000 Euro in die Vermögensberechnung ein.
Übergangszuschlag für ALG-I-Empfänger
Übergangszuschlag für ALG-I-Empfänger Für alle, die heute schon Arbeitslosengeld (ALG I) beziehen und wissen, dass diese Leistung demnächst ausläuft, hat der DGB einen guten Tipp auf Lager: Versuchen Sie, den Anspruch bis über den 31. Dezember hinaus auszudehnen. Denn wenn das Arbeitslosengeld erst nach dem 31. Dezember ausläuft, gibt es für volle 24 Monate einen Übergangszuschlag zum ALG II. Und dieser beträgt pro Person immerhin bis zu160 Euro (für Paare 320 Euro). Nach Auskunft des DGB gibt es einige legale Tricks, den Anspruch zu verlängern. So kann man z.B. eine ALG-I-Pause einlegen, in dem man eine befristete Arbeit aufnimmt, ein Seminar besucht oder sich für einige Monate „nicht arbeitsbereit“ meldet, etwa weil man kranke Angehörige pflegen muss.
Was zählt zum Vermögen??
Was zählt zum Vermögen? Wer die Formulare für das neue Arbeitslosengeld (ALG II) ausfüllt, muss genauestens Auskunft über sein Vermögen geben. Und dazu zählt nicht nur das Geld, das unter der Matratze versteckt oder auf dem Sparbuch gesammelt wird. Dazu gehört u.a. auch · Schmuck · nicht selbst genutzte Immobilien · Aktien · wertvolle Sammlungen (Münzen, Briefmarken etc) · Lebensversicherungen Und auch wenn es jetzt darum geht, möglichst viel von Ihrem Geld zu retten: Verschweigen Sie nichts, wenn Sie ALG II beantragen müssen. Denn mit Ihrer Unterschrift auf dem Formular bestätigen Sie, alles wahrheitsgemäß angegeben zu haben. Kommen Unstimmigkeiten ans Licht, droht im schlimmsten Fall eine Anzeige wegen Betrugs – und der Wegfall der erhofften Leistungen
Wie viel Erspartes darf ich behalten
Wie viel Erspartes darf ich behalten? Dass Ihr angespartes Vermögen auf das neue Arbeitslosengeld ALG II angerechnet wird, ist die schlechte Nachricht. Hier die gute: Es gibt Freibeträge, die vom Staat nicht angetastet werden. Der Freibetrag beträgt mindestens 4.100 Euro und erhöht sich pro Lebensjahr um 200 Euro. Hinzu kommt eine Pauschale von 750 Euro pro Haushaltsmitglied. Aber: Maximal können 13.000 Euro pro Person geltend gemacht werden (Paare 26.000) Euro. Zwei kurzes Rechenbeispiele: · Ein 30-jähriger Single darf ein Vermögen von 6.750 Euro besitzen, ohne das sein Anspruch auf ALG II gefährdet ist. (30 x 200 Euro + 750 Euro Pauschale) · Eine dreiköpfige Familie (Vater 45, Mutter 42, ein Kind) kann einen Freibetrag von 19.650 Euro beanspruchen. (45 x 200 Euro + 42 x 200 Euro + 3 x 750 Euro Pauschale) Zudem gibt es für vor dem 1.1.1948 Geborene eine Sonderregelung. Für sie gilt ein Freibetrag von 520 Euro pro Lebensjahr, jedoch maximal 33.800 Euro. Hinzu kommt die Pauschale von 750 Euro. Hinzu kommt ein besonderer Freibetrag für die private Altersvorsorge, ebenfalls in der Höhe von 200 Euro pro Lebensjahr. Dieser Freibetrag kann aber nur in Anspruch genommen werden, wenn die Renten- oder Lebensversicherung besonderen Ansprüchen genügt. Näheres erfahren Sie in dem Abschnitt "Lebensversicherung umstellen".
Wohngeld-beantragen
Wohngeld beantragen Wie bereits angesprochen, können Empfänger des jetzigen Arbeitslosengelds (ALG I) einen Übergangszuschlag auf das neue Arbeitslosengeld 2 (ALG II) beantragen. Dieser Zuschlag kann aber auch noch erhöht werden. Und zwar, indem man so schnell wie möglich Wohngeld beantragt. Der Trick dabei ist: Je höher die aktuell bezogenen Leistungen sind, um so kräftiger fällt im neuen Jahr auch der Zuschlag aus! Bei der Berechnung des Zuschlags werden die alten und die neuen Leistungen verglichen. Die Differenz ergibt den Einkommensverlust. Der Übergangszuschlag beträgt davon zwei Drittel. In einer Formel ausgedrückt: Zuletzt bezogenes ALG I + Wohngeld - ALG-II-Leistung = Einkommensverlust. Einkommensverlust x 2/3= Übergangszuschlag. Wohngeld erhöht also den Einkommensverlust und damit den Übergangszuschlag. Aber Sie müssen sich beeilen, wenn Sie noch in diesem Jahr Wohngeld beziehen wollen. Denn die Bearbeitung des Antrags kann einige Monate dauern 
                                          
 
                                    
 
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